Butternuss-Kürbis mit Couscous

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Eigentlich wollte ich ja mit Fräulein Tochter spät frühstücken und hab ein paar Brötchen in den Ofen geschoben. Dachte, „machste mal eben schnell was am Laptop, bis die Dinger fertig sind“ und bin ins Wohnzimmer.
Nur für den Bruchteil einer Dreiviertelstunde, ohne Mist – waren aber trotzdem nur noch zu olympischem Hammerweitwurf zu gebrauchen, also musste Plan B her – und der lachte mir auch sogleich aus dem Gemüsekorb entgegen:

Ein Butternuss-Kürbis! :D

Früher hab ich mich an Kürbisse nicht rangetraut, vermutlich hatte ich irgendein frühkindliches und höchst traumatisches Halloween-Erlebnis noch nicht verarbeitet, keine Ahnung, jedenfalls wäre mir diese butterzarte Leckerei doch beinahe  tatsächlich entgangen – aber dazu kam`s dann ja zum Glück doch nicht. ;)

Erst seit letzter Woche gibts hier bei mir Hokkaido- und Butternuss-Kürbisse zu kaufen, das war heute also die 2016er Premiere – und sie war ein voller Erfolg. :)

Ging auch ganz einfach, macht kaum Arbeit – na ja bis auf`s Auseinanderschneiden vielleicht, aber wenn man es erst mal hinbekommen hat, den Kürbis längs zu teilen, dann hat man das Schlimmste bereits hinter sich. ;)

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Die beiden Hälften von den Kernen befreien, salzen, pfeffern und mit Olivenöl bestreichen. Beim gitterförmigen Einschneiden darauf achten, dass du die Schale nicht mit durchschneidest. Dann kommen die Hälften mit den Schnittflächen nach unten etwa 20 Minuten in den auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen.

Währenddessen kannst du zusammenschnibbeln, was das Gemüsefach grade so hergibt, in meinem Fall Möhren, Paprika, Bohnen, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch. Salz, Pfeffer, Thymian dran und nach den 20 Minuten in und auf den Kürbissen verteilen – die du zuvor umgedreht hast. ;)

Nochmal etwa 20 Minuten im Ofen lassen und das wars auch schon.

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Ich hatte keinen Salat mehr da und habe schnell 100g Couscous in kochender Gemüsebrühe aufquellen lassen – dauert auch kaum zehn Minuten und macht sich sozusagen von selbst.

Na dann mal los und ESSEN FASSEN! :)

Macht nicht nur fürs Auge was her, schmeckt auch richtig, richtig gut! :D
Was für`n Glück hat sich mein Kürbis-Trauma in Wohlgefallen und Gaumenschmaus aufgelöst …


Der Butternuss-Kürbis hat seinen Namen nicht ohne Grund, er ist total zart, nur dezent süß und schmeckt eben, wie zu erwarten, leicht „buttrig-nussig“. Hat was von Süßkartofeln.

40 Kalorien liefert er pro 100 Gramm, ist sehr fettarm und enthält neben viel Vitamin C auch Calcium, Kalium und Magnesium.

Ergo: Ein super Lebensmittel für die gesunde und ausgewogene Küche (ganz nebenbei natürlich auch diesmal wieder zu 100% vegan, ich wollt`s nur mal erwähnt haben … ;) ).

Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend euch allen,
Rebecca

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