Vom Essen, Lesen & Schreiben :)

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Hallo zusammen,
wünsche einen schönen Sonntagnachmittag – Lust auf ein Stückchen Kuchen? Genauer gesagt: Ein Stück Apfel-Dinkel-Streusel oder lieber Beeren-Streusel? Mir isses egal, von beiden noch da, beide lecker – beide vegan. ;)

Bevor ich zum Rezept komme, erst mal noch schnell ein kleines Update in Sachen Buchprojekt. :) 

Ich komme gut voran und auch, wenn ich die letzten Monate immer wieder mal bisschen deprimiert war, weil ich ständig mein Konzept umschmeißen musste, bin ich inzwischen doch wirklich guter Dinge und auch sehr dankbar für all die unterschiedlichen Impulse, die dazu geführt haben, dass das Buch mittlerweile einen viel frischeren und freundlicheren Eindruck macht, als es anfangs der Fall gewesen ist. Macht aktuell wirklich Spaß, daran zu arbeiten. :)

lampeDann hatte ich diese Woche ja Geburtstag und zu meiner grooooßen Freude besitze ich nun eine super Tageslicht-Fotolampe und kann selbst mitten in der Nacht gut ausgeleuchtete Bilder machen – was in meiner Wohnung, die nicht gerade von der Sonne geküsst ist, schon bisschen problematisch war und in den kommenden Wochen / Monaten sicher noch viel, viel schlechter geworden wäre. Hab ich mich echt sehr drüber gefreut! :)


In meinem Buch geht’s ja u. a. auch darum, den Wert des Essens neu zu entdecken – wer schon mal mit Essstörungen zu tun hatte, der weiß, dass Essen sowas wie „der Feind in meinem Kühlschrank“ ist und neben all den Infos, die ich im Laufe der Jahre angesammelt habe, möchte ich nicht einfach nur ein „Lese“buch auf den Markt bringen – ich will dir zwar schon was erzählen, aber auch mit dir lachen, heulen, Dinge ausprobieren oder auch mal schweigen, während jeder in sich selbst hineinlauscht.

Außerdem möchte ich dir zeigen, welche Lebensmittel mir geholfen haben, Essen nicht mehr als „die Ausgeburt des Bösen“ zu betrachten und wie die Zubereitung und der Verzehr von Nahrungsmitteln kein notwendiges oder zu bekämpfendes Übel mehr sein muss, sondern richtig Spaß machen kann – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Es soll ein buntes und überwiegend fröhliches Buch werden und dazu gehören auch ein paar leichte und leckere Rezepte – mit entsprechender Fotodokumentation, versteht sich. ;)

Es wird wohl ein „Kritzel-mich-voll-und-tropf-deinen-Kaffee-auf-mich“-Buch. ☺ So zumindest wünsche ich mir das. Ein Buch, das Betroffene motiviert, den Glauben an die Möglichkeit einer Veränderung in ihnen weckt und sie so ins Tun bringt – gern mit meinem Schmöker in der Handtasche. ;)

Ich hoffe, dass meine eigene Geschichte (die ich zwar erzählen, aber nicht in sämtliche Details zerpflücken werde), meine Erfahrungen und mein beruflicher, medizinischer Hintergrund dazu beiträgt, dass der ein oder andere Leser sich darauf einlassen kann und einfach mal schaut, ob es auf meinem Weg nicht vielleicht auch irgendetwas Spannendes und Hilfreiches für ihn selbst geben könnte.

Das Gute: Wer sich solch ein Buch kauft, ist wohl grundsätzlich zumindest schon mal interessiert und sucht nach neuen Möglichkeiten. Ich habe so ziemlich alle Bücher durch, die sich mit dem Thema Essstörungen beschäftigen. Obwohl der Markt da durchaus Einiges zu bieten hat, glaube ich doch, dass mein Ansatz bisschen aus der Reihe tanzt und das soll ja laut der Verlagsgruppe Kamphausen nicht gerade das Schlechteste sein. Schau`n wir mal. Im Zweifelsfall bleibt ja immer noch der Selbstverlag. ;)

Ich möchte, dass man trotz des Themas ein gutes Gefühl hat, wenn man in meinem Buch blättert, dass es „leicht“ daherkommt, nett anzuschauen ist und immer wieder Grund zum Lachen und sich Freuen liefert.

Ob es meine Streuselkuchen ins Buch schaffen werden, das weiß ich noch nicht, aber hier in dieses Posting haben sie es definitiv schon mal gepackt und du weiß ja, wo Kuchen sind, da lass dich nieder … ;)

KuchenHoffnungSpruch
Du würdest dich vermutlich kaputtlachen, würdest du mein Mini-„Fotostudio“ sehen, in dem ich thematisch möglicht passende Settings zusammenbastle. :D Sowas macht mir enormen Spaß – vielleicht sollte ich nochmal umschulen … ;)

Ich hab zwei winzig kleine Törtchen gebacken, sind nur 12er Springformen, perfekt, um mit einer weiteren Person zu teilen. Für eine 26er würde ich die 3- oder vielleicht sogar 4-fache Menge nehmen.

Für den Mini-Apfel-Streusel-Kuchen brauchst du

  • 50g vegane Margarine
  • 100g Dinkelmehl
  • 50g Zucker
  • etwas Zimt
  • 1 ½ Äpfel

Die Zubereitung ist keine große Kunst:

DSC09802Aus den genannten Zutaten (bis auf die Äpfel) einen Teig zubereiten, 2/3 in die Form geben (Rand formen), die in dünne Scheiben geschnittenen und mit Zitronensaft & Zimt vermischten Äpfel darauf und den restlichen Teig in Streuseln drüber geben. Fertig. ☺

Das Beeren-Küchlein machst du ganz ähnlich.

  • 50g Margarine
  • 40g Puderzucker
  • 80g Mehl
  • 1/2 TL Zimt und
  • 20g gehackten Walnüsse

DSC09792verknetest du zu einem Teig, gibst wieder etwa 2/3 davon in die gefettete Form, legst 100g Beeren (aufgetaute TK-Beeren oder frische) darauf und streuselst auch hier den restlichen Teig darüber.

Bei Ober-/Unterhitze kommen die Törtchen dann etwa eine halbe Stunde in den bereits auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Das wars auch schon.

Total lecker, wenn die Streusel beim Apfel-Dinkel-Kuchen auch bisschen krümelig geblieben sind. Sollte ich nächstes Mal vielleicht bisschen mehr Margarine nehmen – am Geschmack gibt’s dafür aber nix zu verbessern, der war himmlisch (zumindest für jemanden, der total auf Zimt steht … ;) ).

So, dann verabschiede ich mich mal wieder und wünsche dir noch einen tollen Tag!

Zimtduftige Grüße,
Rebecca

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2 Kommentare zu „Vom Essen, Lesen & Schreiben :)

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