Wenn Essen zum Problem wird


Wann hattest du eigentlich das letzte Mal
so richtig Spaß am Essen?

Kannst du dich noch erinnern?

Isst du aus Genuss oder weil dir nun mal nichts anderes übrig bleibt?

Ist Essen für dich zu so etwas wie einem notwendigen Übel geworden?

Etwas, womit du auf Kriegsfuß stehst und dem du den Kampf angesagt hast?

Versuchst du, möglichst gar nichts zu dir zu nehmen oder bekommst du vielleicht schon gar nicht mehr mit, was du alles in dich hineinstopfst? Weißt abends nicht mehr, was du morgens gefrühstückt hast und isst, wenn du gelangweilt, wütend, glücklich, traurig oder sonst was bist?

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann, zu einem gesunden Essverhalten zu finden und dass das Wort „Essstörung“ nicht einmal ansatzweise vermittelt, wie ein Leben mit krankhaft gestörtem Essverhalten aussehen kann.


Wie wäre es,
wenn Nahrungsaufnahme etwas völlig Stressfreies wäre?

Wenn du deinen Körper wertschätzen und ihn mit allem versorgen könntest, was er für seine tägliche Arbeit im Dienste des wichtigsten Menschen deines Lebens braucht?

Du musst dein Essverhalten nicht über Nacht ändern.

Vielleicht möchtest du dich zunächst einfach nur mal an eine Zeit oder einen Moment erinnern, als es eine besonders schöne Erfahrung war, zu essen.

Was war das Schöne daran?

Der Geschmack?
Die Gesellschaft?
Das damit verbundene Gefühl?

babylinksKann sein, dass ein solches Erlebnis schon lange zurückliegt, dennoch ist es uns allen angeboren, völlig frei und ungezwungen mit Nahrung umzugehen. Die Probleme kommen immer erst später …

Spür in dich hinein und versuche herauszufinden, ob das Essen an sich nicht vielleicht doch etwas ganz Wundervolles ist, zu dem du möglicherweise einfach nur den Bezug verlorrn hast.

Ob du dir wohl vorstellen kannst, dass es sich eventuell lohnen könnte, sich mit dir und deinen Essgewohnheiten auseinanderzusetzen – mit dem Ziel, zu einem friedlichen und natürlichen Miteinander zu finden? Völlig kampf-, scham- und zwanglos?

Wie sähe es aus und wie fühlte es sich an, wenn du völlig im Reinen wärst, mit dir und deiner Nahrungsaufnahme?

Wenn die Schwierigkeit, die du momentan mit dem Essen hast, endgültig und vollständig beseitigt wäre, woran würdest du das erkennen?

Vielleicht möchtest du dich einmal hinsetzen und aufschreiben, wie du dir deinen essenstechnisch perfekten Tag vorstellst?

Wenn du das tust, schreib in der Gegenwartsform.
Also nicht: „Wenn irgendwann mal alles gut ist, dann werde ich …“

Schreib so, als sei deine Traumvorstellung bereits Wirklichkeit.

„Ich genieße es, mit meiner Familie am Tisch zu sitzen und gemeinsam zu essen. All die gesunden Lebensmittel tragen dazu bei, dass ich mich leistungsfähig und gestärkt fühle. Meinem Körper gegenüber habe ich ein gutes Gefühl, weil ich weiß, dass ich ihn mit allem versorge, was er benötigt.
Ich bin unheimlich dankbar, das ganze Jahr aus den tollsten Lebensmitteln auswählen zu dürfen und …“

So in der Art, versuch’s einfach mal. Mach dir klar, wo die Reise bestenfalls hingehen soll und fühl in dich hinein, was diese Vorstellung mit dir macht.

Und dann versuche bei deiner nächsten Mahlzeit daran zu denken und vielleicht einen kleinen Teil davon Realität werden zu lassen.

Oder bei der übernächsten, mach dir keinen Stress.
Richte deine Gedanken auf dein Ziel aus und lass dich überraschen.

Ich begleite dich gern ein Stück auf deinem Weg, erzähle dir von meiner eigenen Geschichte und teile meine Erfahrungen mit dir.

Wer weiß … vielleicht bemerkst du eines schönen Tages ja sogar einen leisen „Wenn die – warum dann nicht auch ich?“-Gedanken in deinem Kopf. Das wäre genial!

Selbst wenn gerade du der einzige Mensch auf der ganzen Welt wärst, dem ich irgendetwas Hilfreiches an die Hand geben könnte, hätte sich der ganze Aufwand bereits gelohnt. :)

Nochmal …

Wie sieht dein Ziel aus und woran erkennst du,
dass du es erreicht hast?

Alles Liebe,
Rebecca

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